682 - 2016

Chronik

682
BAYERNHERZOG THEODO II. MIT EINEM GESCHENK
Bayernherzog Theodo II. schenkt Bischof Rupertus von Salzburg 20 "Pfannenstädel" und ein Drittel der Quellschüttungen in Bad Reichenhall. 

1193-1194
START DER SALZGEWINNUNG IN BERCHTESGADEN
Nachweislich hat hier die Salzgewinnung in Berchtesgaden begonnen.
1194 wird der Salzabbau am Gollnbach in Berchtesgaden erwähnt.

1483-1532
ERNEUERUNG DER ANLAGEN IN BERCHTESGADEN
Herzog Georg der Reiche und Herzog Albrecht IV. erwerben sämtliche, in der Hand bürgerlicher Siedeherren befindliche, Sudstätten in Bad Reichenhall und erneuern die technischen Anlagen grundlegend.

1517-1564
DAS HEUTIGE SALZBERGWERK BERCHTESGADEN WIRD ERBAUT
Gründung des heutigen Salzbergwerks Berchtesgaden. 1517 wird der Petersberg-Stollen angeschlagen und damit das Salzbergwerk Berchtesgaden durch Fürstpropst Gregor Rainer gegründet. Die hier erzeugte Sole wird zunächst zur Saline Schellenberg geleitet, 1556 erbaute man die Saline Frauenreuth in Berchtesgaden.

1580
ZWEITEILUNG DER BESITZE HEMMT DEN FORTSCHRITT
Zahlreiche Urkunden weisen kirchliche und weltliche Herren als Besitzer der Reichenhaller Salz-Sudpfannen aus. Diese Zersplitterung behindert den technischen Fortschritt.

1617-1817
ERSTE SOLELEITUNG VON BERCHTESGADEN BIS TRAUNSTEIN
Die erste Soleleitung wird von Reichenhall nach Traunstein zur dortigen Saline erbaut. 1809/1810 wird die Leitung ausgebaut und zur neu errichteten Saline Rosenheim verlängert.

1782-1798
VERRINGERTER ENERGIEVERBRAUCH IN REICHENHALL
Straffung und Neuorganisation des gesamten Produktionsprozesses in Reichenhall durch Kurfürst Karl-Theodor. An diesen Kurfürsten Karl-Theodor, den frühen "Mehrer und Förderer" des Reichenhaller Salzhandels, erinnert noch immer ein Denkmal im Stollen des Quellenbaus.

1810
BERCHTESGADEN FÄLLT AN DAS KÖNIGREICH BAYERN
Bis 1803 bleibt Berchtesgaden selbstständige Fürstpropstei. Nach Zugehörigkeit zum Großherzogtum Toskana, Österreich und Frankreich ist Berchtesgaden seit 1810 endgültig dem Königreich Bayern angegliedert. Salzbergbau und Saline sind jetzt Teil der Königlichen General-Bergwerks- und Salinenadministration.

1816
ENTDECKUNG DES STEINSALZLAGERS IN JAGSTFELD
Durch eine Bohrung wird in Jagstfeld in 150 m Tiefe erstmals in Mitteleuropa ein Steinsalzlager entdeckt. Ein für die damalige Zeit einzigartiger Salzreichtum war damit nachgewiesen. Nach dieser Entdeckung setzt in ganz Deutschland ein wahrer Salz-Boom ein.

1817
SOLELEITUNG VON BERCHTESGADEN NACH REICHENHALL
Die erste Berchtesgadener Sole rinnt in hölzernen "Deicheln" nach Reichenhall. Die Leitung ist 29 km lang. 1816 erhält der Königlich Bayerische Salinenrat Georg von Reichenbach von König Max I. und seinem Minister, dem Grafen Montgelas, den Auftrag für diese technische Meisterleistung.

BAU DER SALINE FRIEDRICHSHALL
Der württembergische König Wilhelm I. erteilt, neben der Baugenehmigung für die Saline Friedrichshall, die Erlaubnis zum Abteufen eines Schachtes. Die Saline geht noch im selben Jahr in Betrieb.

1820
GRÜNDUNG DER KÖNIGLICH WÜRTTEMBERGISCHEN SALINE
Die Königlich Württembergische Saline Friedrichshall wird gegründet. Der Name der Saline ist ein Andenken an den Vater "Friedrich" des Königs. Aufgrund eines Wassereinbruchs musste man sich zunächst auf die Gewinnung durch Soleversiedung beschränken.

1834
GROSSER REICHENHALLER STADTBRAND
Ein verheerender Stadtbrand in Reichenhall vernichtet einen Großteil der salinarischen Anlagen. In Bad Reichenhall sind 278 von 302 Gebäude abgebrannt. Es erfolgt ein Wiederaufbau der heutigen "Alten Saline" durch König Ludwig I.

1848
VEREINIGUNG DER BEIDEN SALINEN FRIEDRICHSHALL UND CLEMENSHALL
Die Saline Friedrichshall übernimmt die Verwaltung und Kassenführung der Saline Clemenshall in Offenau.

1859
AUFNAHME DER BERGMÄNNISCHEN SALZGEWINNUNG VON DER SALINE FRIEDRICHSHALL

1865
DIE BERGFREIHEIT NIMMT SALZ VOM GRUNDEIGENTUM AUS
Das "Allgemeine Berggesetz für die preußischen Staaten" tritt in Kraft. Es nimmt eine genannte Menge von Bodenschätzen vom Grundeigentum aus, darunter auch Sole und Salz. Dadurch wurde ein neuer Begriff ins Bergrecht eingeführt, nämlich die Bergbaufreiheit oder Bergfreiheit.

1881
ANTREFFEN DES ERSTEN HEILBRONNER SALZES
Bei einer Bohrung, veranlasst durch die Stadt Heilbronn, wird in einer Tiefe von 167,5 Metern das erste Heilbronner Salz mit einer Mächtigkeit von 11,7 Metern angetroffen.

1883
GRÜNDUNG DER "SALZWERK HEILBRONN AG"
Ein Konsortium aus württembergischen und Frankfurter Banken gründet mit einigen Stadtvätern  unter der Regie von Theodor Lichtenberger die "Salzwerk Heilbronn AG". Die Gesellschaft wird mit einem Kapital in Höhe von 3 Millionen Mark ausgestattet.

1885
BEGINN DER STEINSALZFÖRDERUNG IM STEINSALZBERGWERK HEILBRONN
Am 4. Dezember, dem Barbaratag der Bergleute, wird neben Jagstfeld erstmals in Heilbronn Steinsalz gefördert.

1886-1887
ERRICHTUNG DER ÜBERTÄGIGEN SALZMÜHLE UND EINER SALINE SOWIE DER BAU DES SALZWERK-EIGENEN NECKARHAFENS IN HEILBRONN

1888
ENORME PRODUKTIONSZAHLEN BEREITS IM ERSTEN JAHR
Innerhalb eines Jahres werden bereits 69.500 Tonnen Steinsalz und 25.000 Tonnen Siedesalz abgesetzt. Insbesondere der Export Theodor Lichtenbergers nach Holland war für diese Zahlen verantwortlich. Niederländische Salzlager waren zu dieser Zeit noch nicht erschlossen.

1895
DIE STEINSALZGEWINNUNG IN JAGSTFELD WIRD NACH DEM BRUCH EINIGER SALZPFEILER UND EINER ÜBERFLUTUNG WIEDER AUFGEGEBEN

1899
SCHACHT "KÖNIG WILHELM II."
In Kochendorf wird für die Steinsalzgewinnung ein neues Bergwerk in Betrieb genommen, da die Siedesalzanlagen den Bedarf nicht decken können. Der Schacht "König Wilhelm II.", direkt neben Jagstfeld, erreicht in 180 m Tiefe das Salzlager mit einer Mächtigkeit von 25m.

1900
ZUSAMMENFASSUNG DER SALINEN IN JAGSTFELD UND ROTTWEIL SOWIE DES BERGWERKS IN KOCHENDORF ZUR „STAATLICHEN SALINE FRIEDRICHSHALL“
Die Saline Friedrichshall und das nach dem Absaufen des Jagstfelder Bergwerks in Friedrichshall, Ortsteil Kochendorf, neu errichtete Salzbergwerk werden zur „Staatlichen Saline Friedrichshall“ zusammengeschlossen. Auch die Saline Clemenshall und Rottweil gehören zu diesem neuen Unternehmen.

1901
ZEITUNGSARTIKEL BERICHTEN ÜBER RIESIGE ABBAUMENGEN
Zeitungsartikel: Die Anlage Kochendorf ist im Laufe der Jahre 1900 und 1901 sodann über und unter Tage vollends fertig gestellt worden, so dass die Steinsalzproduktion jetzt schon höher ist, als die Höchste in Friedrichshall jemals erreichte."

1908
DAS SALZWERK IST DIE TREIBENDE WIRTSCHAFTSKRAFT HEILBRONN
Das Salzwerk ist der größte Steuerzahler der Stadt Heilbronn: "Das Salzwerk Heilbronn ist in der einen Generation seines Bestehens schon zu einem wahrhaftigen Salzbrunnen geworden und hat sich, auch durch seine bisherigen Millionenleistungen an die Stadt Heilbronn, auch zu einer Art Heilbrunnen entwickelt."

1910
ERRICHTUNG EINER SALZSCHMELZHÜTTE IN HEILBRONN
Die damals einzige Salzschmelzhütte in Deutschland verflüssigt das Salz bei Temperaturen um etwa 800 ° C. Unter Verwendung von Zuschlägen wird das Salz von den Beimengungen mit einem höheren Schmelzpunkt getrennt.

1912
SCHLIESSUNG DER SALINE IN TRAUNSTEIN

1915
IM WERK HEILBRONN WIRD EIN NEUES FÖRDERGERÜST ERRICHTET

1918
GRÜNDUNG DER REEDEREI SCHWABEN
Auf Initiative des Königlich Württembergischen Fiskus wird die Reederei Schwaben als erste Reederei am Neckar gegründet. Im Vordergrund stand damals die Lösung des Transportproblems des Salzbergbaus im Unterland in Verbindung mit dem Ausbau des Neckars als Großschifffahrtsstraße.

1924
ZUSAMMENFASSUNG DER SALINEN IN DÜRRHEIM UND RAPPENAU ZUR „VEREINIGTE BADISCHE STAATSSALINEN DÜRRHEIM-RAPPENAU AG“

1926
DIE NEUE SALINE BAD REICHENHALL WIRD ERBAUT
Es erfolgt der Bau der Neuen Saline Bad Reichenhall auf dem Gelände der ehemaligen Triftanlagen. In der Neuen Saline werden erstmals geschlossene Verdampferapparate anstelle offener Sudpfannen verwendet. Zusätzlich wird das Wasserkraftwerk Jetenberg erbaut und die Saline Frauenreuth geschlossen.

1935
DIE LAGE AM NECKAR BESCHERT HEILBRONN GUTE MARKTCHANCEN
Der Neckarkanal von Mannheim bis Heilbronn ermöglicht den Salztransport mit Rheinschiffen und stärkt so die Marktposition und die Konkurrenzfähigkeit des Salzunternehmens. Auf der Strecke Mannheim-Heilbronn beläuft sich der Salzverkehr auf 322.000 Tonnen.

1943
DAS SALZWERK ALS RÜSTUNGSINDUSTRIE-VERSTECK
Infolge der vermehrten Bombenangriffe der Alliierten wurde mit Erlass des Reichsministers für Rüstungs- und Kriegsproduktion eine bombensichere, unterirdische Fertigungsstätte für die deutsche Kriegswirtschaft gesucht.

1944
1944 wurde in Kochendorf ein Konzentrationslager errichtet.

BRAND UND WIEDERAUFBAU DER SALINE BAD REICHENHALL
Teile der Saline Bad Reichenhall werden durch einen Brand zerstört. Trotz der großen Schäden wird bereits nach nur zwei Monaten des Wiederaufbaus die Arbeit wieder provisorisch aufgenommen.

1945
EINGELAGERTE KUNST- UND WERTGEGENSTÄNDE
Die während des Kriegs eingelagerten Kunst- und Wertgegenstände können vor der Zerstörung und Deportation bewahrt und den Eigentümern zurückgegeben werden. Der Grundgedanke des heutigen Untertage-Archivs ist durch den Zweiten Weltkrieg entstanden.

1948
"SCHUTT ABRÄUMEN UND NOTBAUTEN" IN DER NACHKRIEGSBILANZ
Am 2. Juni 1948 findet die erste Hauptversammlung des Salzwerks Heilbronn nach dem Krieg statt. Die Bilanz des Jahres 1945 stand zwangsläufig im Zeichen der erlittenen Kriegsschäden: Die damalige Position "Schutt abräumen und Notbauten" erhielt die Hälfte des Gesamt-Anlagevermögens.

1950
DIE ERSTE 500 G PACKUNG FÜR DEN HAUSHALT
Das kleine Wirtschaftswunder: Erstmalig werden Kleinverpackungen für den Haushalt in 500 g Einheiten angeboten. Weiterhin werden Speise-, Pökel- und Gewerbesalz in Sackverpackungen à 50 kg unter dem Namen „Reichenhaller Siede-Speisesalz“ vertrieben.

1955-1956
ERRICHTUNG EINER NACH DEM SCHWIMM-SINK-VERFAHREN ARBEITENDEN AUFBEREITUNG FÜR INDUSTRIESALZ IN HEILBRONN

1958
BAD REICHENHALLER SPEISESALZ WIRD MARKENARTIKEL
Konzentration der gesamten Siedesalzerzeugung in der Saline Bad Reichenhall, Schließung der Saline Rosenheim. Bad Reichenhaller Speisesalz entsteht als Markenartikel.

ERSTE AUTOMATISIERUNG IN DER BAD REICHENHALLER PRODUKTION
In der Produktion werden neben Paketiermaschinen erste Druck- und Stanzautomaten für die bekannte 500 g Packung mit der Raute eingesetzt.

Vor 1960
DAS ERSTE SPEISESALZ MIT JOD
Erstmalig wird Speisesalz mit dem Zusatz Jod unter dem Produktnamen „Bayrisches Vollsalz gegen Kropfbildung“ angeboten. Eine wichtige, erste Maßnahme gegen den Jodmangel in Deutschland.

1960-1975
VERBESSERUNG DER ANLAGEN IN BAD REICHENHALL
Großzügiger Ausbau der Eindampf- und Trocknungsanlagen, weitgehende Mechanisierung und Automatisierung des Verpackungsbetriebs.

1961
FALLLEITUNG IM SCHACHT
Dauerhafte Inbetriebnahme einer Fallleitung im Schacht König Wilhelm II., um die Berge der übertägigen Aufbereitung nach unter Tage zu verbringen.

1965
GRÜNDUNG DER „SÜDWESTDEUTSCHE SALINEN GMBH“
Die „Südwestdeutsche Salinen GmbH“ wird als Betriebs- und Vertriebsgesellschaft für die „Vereinigte Badische Staatssalinen Dürrheim-Rappenau AG“ und die „Staatliche Saline Bad Friedrichshall“ gegründet.

1968
VERSCHMELZUNG DER „SÜDWESTDEUTSCHE SALINEN GMBH“ UND DER „VEREINIGTE BADISCHE STAATSSALINEN DÜRRHEIM-RAPPENAU AG“ ZUR SÜDWESTDEUTSCHE SALZ AG“
Verschmelzung der „Südwestdeutsche Salinen GmbH“ und der „Vereinigte Badische Staatssalinen Dürrheim-Rappenau AG“ zur „Südwestdeutsche Salz AG“ mit Sitz in Bad Friedrichshall. Alleiniger Aktionär ist das Land Baden-Württemberg.

INBETRIEBNAHME EINER VAKUUMANLAGE MIT EIGENEM HEIZKRAFTWERK
Inbetriebnahme einer Vakuumanlage mit eigenem Heizkraftwerk zur Erzeugung von Siedesalz auf dem Bergwerksgelände in Kochendorf. 

1969
ABLÖSUNG DER PFANNENSALINEN DURCH DAS TECHNISCH FORTSCHRITTLICHERE UND KOSTENGÜNSTIGERE RAFFINADEWERK IN KOCHENDORF

1970
GRÜNDUNG DER „SÜDWESTSALZ-VERTRIEBS GMBH“ MIT SITZ IN BAD FRIEDRICHSHALL
Gründung der „SÜDWESTSALZ-VERTRIEBS GMBH“ mit Sitz in Bad Friedrichshall als gemeinsame Vertriebsgesellschaft zwischen der „Salzwerk Heilbronn AG“ und der „Südwestdeutsche Salz AG“.

DIE ERSTE STREUDOSE
Bad Reichenhaller kommt auf den Tisch in einer neuen Verpackungsform, der praktischen, nachfüllbaren Streudose. Diese wurde über die Jahrzehnte immer wieder optimiert, so dass sie sich bis heute großer Beliebtheit erfreut und ein Erkennungsmerkmal der Marke wurde.

1971
DIE "SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG" WIRD GEGRÜNDET
Fusion der "Salzwerk Heilbronn AG" und der "Südwestdeutsche Salz AG" zur SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG mit Verwaltungssitz in Heilbronn. In den Vorstand wurden Dr. Karl-Heinz Kießling, Carl-Friedrich Klumpp, Dr. Anton Saur und Bergassessor a. D. Wilhelm Wegener berufen.

DER NEUE MARKENNAME: BAD REICHENHALLER MARKENSALZ
Der Markenname „Bad Reichenhaller MarkenSalz" wird kreiert. Das ehemals „Bayrische Vollsalz mit Jod" wird unter dem Namen „Bad Reichenhaller JodSalz“ vertrieben. Im Rahmen einer Neugestaltung werden die Verpackungen in ein einheitliches Erscheinungsbild gebracht.

1972
ABTEUFEN DES SCHACHTS FRANKEN, ZUNÄCHST NUR ALS ZWEITER GRUBENAUSGANG UND ZUR VERBESSERUNG DER WETTERFÜHRUNG 

1973-1976
STEIGERUNG DER EFFIZIENZ IN BAD REICHENHALL UND BERCHTESGADEN
Die Produktionskapazität in Berchtesgaden wird bei gleichzeitiger Rationalisierung des Energieeinsatzes in Bad Reichenhall erhöht. Zusätzlich wird ein neues, kombiniertes bohr- und spültechnisches Vorrichtungsverfahren im Salzbergwerk Berchtesgaden entwickelt.

1975-1976
AUSBAU DES SCHACHTS "FRANKEN"
Der Schacht "Franken" wird zu einem leistungsstarken Förderschacht ausgebaut.

1975-1991
MEHR UND MEHR MECHANISIERUNG IN BAD REICHENHALL
Die Bad Reichenhaller Produktpalette wird ständig erweitert. Die Mechanisierung der Aufbereitungs-, Verpackungs- und Lagersysteme schreitet mehr und mehr voran.

1980-1982
DER SCHACHT "HEILBRONN" WIRD WASSEREINBRUCHSICHER
Gänzliche Überholung des Schachts „Heilbronn“ mit dem Einbringen einer wasserdichten Vorbausäule in die Schachtröhre und der Installation einer neuen Fördereinrichtung.

1983
JUBILÄUM "100 JAHRE SALZWERKE HEILBRONN"

1984
UNTERIRDISCHER VERBUND DER BERGWERKE HEILBRONN UND KOCHENDORF
Am 18. Januar 1984 geschieht das historische Ereignis, nämlich der Durchschlag der Verbindungsstrecke und damit die Verbindung zweier vormals selbstständiger Steinsalzbergwerke: Heilbronn und Kochendorf.

EINE MILLION TONNEN SIEDESALZ AUS DEM RAFFINADEWERK

1985
JUBILÄUM "100 JAHRE SALZABBAU IM BERGWERK HEILBRONN"

1986-1988
SANIERUNG DES SCHACHTS "KÖNIG WILHELM II."
Der Schacht "König Wilhelm II." in Kochendorf wird saniert. Während dieser Umbauarbeiten wird die untertägige Belegschaft zum Grubenbetrieb nach Heilbronn verlegt. Zusätzlich wird das Bergwerk in Kochendorf mit einer neuen Förderanlage ausgerüstet.

1987
INBETRIEBNAHME DER UNTERTAGEDEPONIE HEILBRONN ZUR ENTSORGUNG VON BERGBAUFREMDEN ABFÄLLEN

BAD REICHENHALLER GEWÜRZSALZ
Bad Reichenhaller setzt mit KräuterJodSalz Convenience-Trends. Echtes Bad Reichenhaller MarkenJodSalz mit hochwertigen, getrockneten Kräutern und Gewürzen.

1988-1991
BAU EINER SOLEVOLLREINIGUNGSANLAGE IN BAD REICHENHALL
In Bad Reichenhall wird eine Solevollreinigungsanlage erbaut. Es erfolgt eine Erneuerung der Verdampferanlagen in Verbindung mit einer Umstellung der verfahrenstechnischen Konzeption.

1991
JUBILÄUM „175 JAHRE SALZ AUS BAD FRIEDRICHSHALL“ WICHTIGE ENTSCHEIDUNGEN FÜR DEN FORTBESTAND, DEN AUSBAU UND DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG DER BERGWERKSDEPONIE HEILBRONN
Aufhebung der Befristung der Einlagerungsgenehmigung und Ausdehnung der Genehmigung zur Einlagerung von Rauchgasreinigungsrückständen.

EINFÜHRUNG UND ANWENDUNG DES QUALITÄTSMANAGEMENTS NACH DIN EN ISO 9001

1992
DIE UEV WIRD GEGRÜNDET
Das Tochterunternehmen UEV (Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH) wird gegründet.

DIE SOGENANNTE KONDITIONIERUNGSANLAGE WIRD IN EINEM GEBÄUDE DER EHEMALIGEN STEINSALZ-AUFBEREITUNG INSTALLIERT
Die sogenannte Konditionierungsanlage wird in einem Gebäude der ehemaligen Steinsalz-Aufbereitung installiert, um dort die für den Versatz vorgesehenen, trocken angelieferten Stoffe mit Flüssigkeit zu mischen und abzupacken.

DAS ERSTE SPEISESALZ MIT FLUORID
Die neue Sorte Bad Reichenhaller MarkenSalz + Fluorid kommt im 500 g Paket und in der 500 g Dose auf den Markt.

1994
ENDE DES SALZABBAUS IN KOCHENDORF
Ende des Salzabbaus im Bergwerk Kochendorf. Das Bergwerk wird jetzt als Versatzbergwerk genutzt und verfüllt.

1995
GRÜNDUNG DER „SÜDSALZ GMBH“
Zur Südsalz GmbH, München, gehören seitens der BHS (Bayerische Berg-, Hütten- und Salzwerke AG) das Salzbergwerk Berchtesgaden, die Saline Bad Reichenhall die bisherige Vertriebsgesellschaft Bad Reichenhaller Salz, seitens der Südwestdeutsche Salzwerke AG die Saline in Bad Friedrichshall und die bisherige Südwestsalz Vertriebs GmbH, Bad Friedrichshall, mit jeweils allen Beteiligungen.

INBETRIEBNAHME DER ERWEITERTEN SIEDESALZPRODUKTION IN DER SALINE UND ERWEITERUNG DES HEIZKRAFTWERKS IN BAD FRIEDRICHSHALL
Erneuerung und Erweiterung der Siedesalzproduktion auf 160.000 Jahrestonnen. Das Heizkraftwerk wird um eine 1,4-MW-Gasturbine mit kombiniertem Abhitze- und Leistungskessel erweitert.

1996
JUBILÄUM "25 JAHRE SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG"

INBETRIEBNAHME DER SCHÜTTGUT-ABWÄRTSFÖRDEREINRICHTUNG IM WERK BAD FRIEDRICHSHALL-KOCHENDORF
Inbetriebnahme der Schüttgutabwärtsförderung zur Verfüllung der Hohlräume in der Grube Kochendorf.

1996-1997
LEISTUNGSVERSTÄRKUNG DES SCHACHTS "HEILBRONN" AUF DIE DOPPELTE KAPAZITÄT

1997
INBETRIEBNAHME DES UNTERTAGE-ARCHIVS

1998
RÄUMLICHE UND STOFFLICHE ERWEITERUNG DER UNTERTAGEDEPONIE

1999
GRÜNDUNG DER AGROSAL GMBH
Die AGROSAL GmbH wird als Gemeinschaftsunternehmen zwischen der Südwestdeutsche Salzwerke AG und der Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen AG zum Zwecke der gemeinsamen Herstellung von Produkten für die Land- und Forstwirtschaft gegründet.

ERRICHTUNG EINER PUMPVERSATZANLAGE
Errichtung einer Pumpversatzanlage zur Überführung von Abfällen in eine fließfähige und somit pumpbare Suspension.

JUBILÄUM "100 JAHRE BERGWERK KOCHENDORF"

2000
GRÜNDUNG DES TOCHTERUNTERNEHMENS SWS-ALPENSALZ GMBH
Es erfolgt die Gründung der SWS-Alpensalz GmbH, Heilbronn, an der die Schweizer Rheinsalinen AG, Pratteln, Schweiz, 10% des Stammkapitals hält. Die so gefestigte Verbindung soll eine enge Zusammenarbeit und Absatzmöglichkeiten sicherstellen.

2001
KAPITALMEHRHEIT AN DER SÜDSALZ GMBH
Die Südwestdeutsche Salzwerke AG übernimmt die Kapitalmehrheit an der Südsalz GmbH, München.

JUBILÄUM "75 JAHRE NEUE SALINE BAD REICHENHALL"

DIE ERSTEN GEWÜRZSALZMÜHLEN
Mit den GewürzSalzMühlen erweitert Bad Reichenhaller das Sortiment. Die getrockneten Kräuter oder Gewürze entfalten frisch gemahlen ihr volles Aroma und werden im selben Dreh mit der richtigen Prise Salz gemischt. 

2002
KAPITALMEHRHEIT AN DER REEDEREI SCHWABEN GMBH
Die Südwestdeutsche Salzwerke AG übernimmt die Kapitalmehrheit an der Reederei Schwaben GmbH, Stuttgart. Die Reederei fördert jährlich 1,5 Millionen Tonnen Salz. War die Südwestdeutsche Salzwerke AG bisher mit 26 % der Firmenanteile an der Reederei beteiligt, so hält sie seit Juli 2002 die Mehrheit der Anteile.

NEUE AUFBEREITUNG UNTER TAGE IN HEILBRONN
Inbetriebnahme der neuen untertägigen Steinsalzaufbereitungsanlage in Heilbronn.

DAS ERSTE SPEISESALZ MIT FLUORID UND FOLSÄURE
Das erste Salz mit dem wertvollen B-Vitamin Folsäure: Bad Reichenhaller MarkenJodSalz + Fluorid + Folsäure erweitert das Sortiment der MarkenSalze auf vier Sorten.

MIT DER KRAFT DER ALPENSOLE: DIE BAD REICHENHALLER GESUNDHEITSPRODUKTE
Bei Allergien und Atemwegserkrankungen wirken die Bad Reichenhaller Gesundheitsprodukte rein natürlich und lindern die Symptome. Dank der einzigartigen Alpensole aus der Heilquelle in Bad Reichenhall sind die Gesundheitsprodukte eine natürliche Ergänzung zu Medikamenten.

2003-2004
ABTEUFEN DES SCHACHTS "KONRADSBERG"
Abteufen des Schachtes "Konradsberg" in Heilbronn-Biberach. Dieser Schacht wird wahrscheinlich der zuletzt abgeteufte in ganz Deutschland sein. Die 10 Millionen Euro teure Investition soll die Bergleute mit frischer Luft ("Frischwetter") und Strom versorgen.

2004
ERHÖHUNG DER PRODUKTIONSKAPAZITÄT IN BAD REICHENHALL
Die Kapazität der Siedesalzproduktion kann durch die Erhöhung der Verdichterleistung der bestehenden Eindampfanlage und durch den Einbau eines Entspannungsverdampfers von 265.000 auf 300.000 Jahrestonnen gesteigert werden.

VERSATZ DER EINMILLIONSTEN TONNE IM VERSATZBERGWERK KOCHENDORF
Die einmillionste Tonne wird seit der Versatzpflicht Ende 1992 im Versatzbergwerk Kochendorf eingelagert.

GRÜNDUNG DER RHEINSALZ AG
Gründung der Rheinsalz AG als Gemeinschaftsunternehmen mit der Schweizerischen Rheinsalz AG.

2006
EINFÜHRUNG DER SCHNEIDENDEN GEWINNUNG
Am 22. Mai 2006 findet feierlich der erste Schnitt des "Continuous Miner" in Heilbronn statt. Neben dem Abbau mittels Bohren und Sprengen kann jetzt auch durch Schneiden Salz gewonnen werden.

KAPAZITÄTSERWEITERUNG DER ZWISCHENLAGERUNG VON AUFTAUSALZ
Bau der neuen Umschlaghalle für Auftausalz auf dem Heilbronner Werksgelände mit einer Kapazität von ca. 75.000 Tonnen.

BAD REICHENHALLER ERSCHEINT IN NEUEM LOOK
Neugestaltung aller Paket- und Dosendesigns. Die traditionellen Erkennungsmerkmale der Marke Bad Reichenhaller - die rote Banderole sowie die blaue Raute - bleiben in einem neuen Design erhalten.

2006-2007
NEUES BESUCHERZENTRUM IN BERCHTESGADEN
Bau eines neuen Besucherzentrums mit Kassen-, Warte- und Garderobenbereich und Salzladen sowie die Neugestaltung der Schaustellen und technischen Einrichtungen unter Tage.

2007
GRÜNDUNG DES TOCHTERUNTERNEHMENS SWS-WINTERDIENST GMBH
Die SWS-Winterdienst GmbH wird im Dezember 2007 als ein weiteres Tochterunternehmen der Südwestdeutsche Salzwerke AG gegründet.

20 JAHRE UNTERTAGEDEPONIE HEILBRONN
Die ersten Abfälle werden im Bergwerk Heilbronn im Januar 1987 angenommen.

15. GEBURTSTAG DER UEV MIT REKORDFÖRDERUNG
Zum 15-jährigen Bestehen der UEV GmbH wird im Versatzbetrieb Kochendorf mit 75.000 Tonnen versetztem Schüttgut ein neuer Monatsrekord verzeichnet.

2008
DIE ERSTEN BIO-PRODUKTE VON BAD REICHENHALLER: MARKENSALZMÜHLEN+
Hochwertige MarkenSalzMühlen+ in drei Varianten: grobes Bad Reichenhaller MarkenJodSalz pur, + Rosmarin oder + Chili. Alle Kräuter und Gewürze kommen ausschließlich aus biologischem Anbau.

2008-2010
STRECKENAUFFAHRUNG ZUM BERGWERK KOCHENDORF
Auffahrung der zweiten untertägigen Verbindungsstrecke zwischen Heilbronn und Kochendorf. Der Durchschlag der 4.240 Meter langen Strecke glückt am 11. Oktober 2010 mit dem Continuous Miner.

2010
JUBILÄUM "125 JAHRE STEINSALZBERGWERK HEILBRONN"
Am 4. Dezember 1885, dem Barbaratag, wurde die erste Tonne Salz aus dem Schacht Heilbronn gefördert.

2011
ERÖFFNUNG MARKENMUSEUM ALTE SALINE
Das Bad Reichenhaller Markenmuseum mit Salzshop wird in der Alten Saline eröffnet. 

2012
WIEDERERÖFFNUNG DES BESUCHERBERGWERKS IN BAD FRIEDRICHSHALL
Wiedereröffnung des neu gestalteten und modern konzipierten Besucherbergwerks in Bad Friedrichshall.

UMZUG DES SCHÜTTGUTBETRIEBS NACH HEILBRONN
Nachdem der wesentliche Anteil an Kammern und Strecken in Kochendorf verfüllt ist, beginnt die Schüttgutverfüllung in den Heilbronner Feldesteilen über die neu aufgefahrene Verbindungsstrecke in Heilbronn.

2016
VERSCHMELZUNG DER SÜDSALZ GMBH UND DER SWS-WINTERDIENST GMBH AUF DIE SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE AG

BAD REICHENHALLER: NEUER NAME, NEUES DESIGN
Das schon seit Generationen als Küchenklassiker bekannte MarkenSalz heißt jetzt AlpenSalz. Auch das Verpackungsdesign wird modernisiert, ohne jedoch seine Charakteristik zu verlieren.

2017
JUBILÄUM "500 JAHRE SALZBERGWERK BERCHTESGADEN"
Kein anderes aktives Bergwerk in Deutschland besteht seit so langer Zeit. Die Geschichte des Salzbergwerks wurde im Wesentlichen durch die Salzgewinnung sowie den Salzhandel geprägt. Den Höhepunkt der Feierlichtkeiten bot der Pfingstmontag mit dem traditionellen Bergfest und tausenden Gästen, kirchlichen Würdenträgern und Politikern in Berchtesgaden.

JUBILÄUM "25 JAHRE UEV GMBH"

JUBILÄUM "30 JAHRE UNTERTAGEDEPONIE HEILBRONN"
Entsorgung von Abfällen aus dem In- und Ausland mit hohem Sicherheitsstandard

MEILENSTEIN FÜR BAD REICHENHALLER - DIE TRADITIONSMARKE WIRD DIGITAL
Mit der neu gestalteten Website inklusive eines Marken-Blogs, der Microsite für die Promotionkampagne "Der Genuss ruft!" sowie der eigenen Facebook-Fanpage ist die Traditionsmarke Bad Reichenhaller im digitalen Zeitalter angekommen.