Erfahrungsberichte

Auszubildenden, Studenten sowie Fach- und Führungskräfte berichten von ihren Erfahrungen bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG und geben exklusive Einblicke in ihre Tätigkeit.

Celine Keilbach, Praktikantin (BWL mit Schwerpunkt Personal und Controlling)

Im Rahmen meines Betriebswirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Personal und Controlling absolvierte ich im 5. Semester ein sechsmonatiges Praktikum im Personalbereich der Südwestdeutsche Salzwerke AG in Heilbronn.

 

Meine Tätigkeiten waren sehr vielfältig. So war ich unter anderem in allen Prozessen des Recruitings integriert. Auch die weiterführenden Abläufe und Tätigkeiten, welche die laufenden Beschäftigungsverhältnisse betreffen, durfte ich kennenlernen und eigenverantwortlich übernehmen. Im Verlauf des Praktikums ist mein Aufgabengebiet gewachsen.

 

Von Beginn an wurde ich herzlich in das Team aufgenommen und fühlte mich als vollwertiges Mitglied des Personalbereichs. Bereits von Anfang an wurde ich in die alltäglichen Arbeiten einbezogen und durfte diese danach auch selbstständig ausführen. Daher konnte ich nicht nur über die Schulter schauen, sondern auch tatkräftig mitwirken. Die mir zugeteilten Aufgaben wurden mir gut erklärt und bei Fragen standen jederzeit hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen als Ansprechpartner zur Seite. Das Arbeitsklima war durchweg freundlich und positiv. Viele Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter des Personalbereichs sind schon längere Zeit im Unternehmen und haben sogar ihre Ausbildung dort absolviert. Dies spricht für eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen. Die angenehme Atmosphäre und das gute Betriebsklima habe ich sehr genossen.

 

Ich hatte eine spannende Zeit, die mich in meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung einen bedeutenden Schritt weitergebracht hat. Insgesamt blicke ich auf eine sehr lehrreiche und interessante Praktikumszeit zurück, in welcher ich wertvolle Praxiserfahrungen sammeln konnte und die Möglichkeit hatte, meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Darum freue ich mich sehr, weiterhin bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG als studentische Hilfskraft im Bereich Personal tätig zu sein.

Nour Alholou, Auszubildender (Industriemechaniker)

Die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG ist sehr interessant und man lernt viele neue und wichtige Dinge auch für den späteren Arbeitsweg. Das Klima unter den Auszubildenden, Mitarbeitern und Ausbildern ist sehr offen und freundlich. Durch den starken Zusammenhalt in der Gruppe hatten wir immer sehr viel Spaß und haben uns gegenseitig bei Problemen geholfen.

 

Bei der täglichen Praxis-Arbeit in der Ausbildungswerkstadt an den vielen vorhandenen Maschinen wurde man immer wieder vor neue Aufgaben gestellt, die man durch Hilfe und Tipps meistert und bewältigt. Das Drehen und Fräsen hat mir besonders Spaß gemacht, außerdem fand ich es sehr spannend bei Problemen die Lösung zu finden, um auf ein positives Endergebnis zu kommen. Außerdem hat die Ausbildung viele positive Aspekte, die einem die Arbeit bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG zusätzlich versüßt.

 

Hussein Araj, Auszubildender (Industriemechaniker)

Ich habe mich für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers Fachrichtung Instandhaltung entschieden, da ich mich schon immer für Technik interessiert habe. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten, wie feilen, sägen, bohren und drehen lassen jeden Arbeitstag interessant und lehrreich werden. Mit Fachkräften zusammen Reparaturschichten und anfallende Störfälle zu bearbeiten, gibt mir die Chance, das in der Ausbildungswerkstatt Erlernte im Arbeitsalltag umzusetzen.

 

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG ist in der Region für die sehr guten betrieblichen Eingliederungsmaßnahmen und die Unterstützung der Flüchtlinge in die Arbeitswelt einzusteigen bekannt. Das Miteinander zwischen Ausbilder, Mitarbeitern und Auszubildenden ist vertrauensvoll und wir sind offen im Umgang miteinander.

 

 

Simon Aumüller, ehemaliger Auszubildender (Elektroniker für Betriebstechnik)

Der Beruf des Elektrikers kam für mich in Frage, da ich etwas suchte, was mir Abwechslung bietet und mir täglich neue Herausforderungen stellt.

 

Die Ausbildung hat mit einem Metallbearbeitungskurs begonnen. Nach diesem kam ich in die Elektrowerkstatt, in der mir anfangs erst einmal die Grundlagen der Elektrotechnik übermittelt wurden. Mit der Zeit kam man immer wieder mal in die unterschiedlichen Elektriker-Teams, wo man nun sein Erlentes im Unternehmensalltag auf die Probe stellen durfte. Am meisten gefiel mir meine Zeit im Anlagen-Service unter Tage, wo ich mehrere Wochen Teil eines großartigen Teams sein durfte und mich voll mit einbringen konnte. Mit weiterschreiten der Lehrjahre bekommt man eigene Projekte zugeteilt, die man von der Planung über die Durchführung bis hin zur Prüfung zum größten Teil selbstständig durchführen darf.

 

Jan Doenicke, Auszubildender (Industriemechaniker)

Die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG ist sehr interessant und man lernt zahlreiche wichtige Dinge für den weiteren Ausbildungsverlauf.

 

Das Arbeitsklima zwischen den Mitarbeitern ist sehr gut. Durch den Zusammenhalt wird sich immer gegenseitig geholfen und es werden Probleme gelöst. Das Arbeiten an den verschiedenen Maschinen macht sehr viel Spaß und ist abwechslungsreich. Das selbständige Arbeiten ist interessant, da man somit immer etwas Neues lernt und sein Handwerk besser beherrscht. Am meisten Spaß macht mir das Bohren sowie das Zusammensetzen der Werkstücke.

 

Manuel Emig, Auszubildender (Elektroniker für Betriebstechnik)

Ob in der Anlage oder in der Lehrwerkstatt, die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG zum Elektroniker für Betriebstechnik ist immer interessant und abwechslungsreich. Zu Beginn der Ausbildung erlernt man in der mechanischen Werkstatt die Grundlagen der Metallbearbeitung, anschließend geht es mit der Elektrotechnik los.

 

Im Laufe der Ausbildung, welche dreieinhalb Jahre dauert, durchläuft man sämtliche elektrische Abteilungen über Tage sowie unter Tage indem man die jeweiligen Fachkräfte auf ihren täglichen Arbeiten begleitet. Mit zunehmendem Wissen steigt dann auch die Verantwortung sowie die Selbständigkeit und du beginnst deine eigenen Projekte durchzuführen. Dies tust du von der Planung bis zur Installation selbständig, natürlich steht dir hierbei bei Fragen jederzeit unsere Ausbilderin zur Seite.

 

Die Ausbildung hier zu absolvieren war für mich die richtige Entscheidung, nicht nur wegen den Tätigkeiten, sondern auch wegen dem guten Miteinander der Mitarbeiter.

 

Bernhard Hallweger, Auszubildender (Vermessungstechniker)

Die Ausbildung zum Vermessungstechniker bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG ist äußerst interessant und vielseitig. Das abwechslungsreiche Tätigkeitsfeld, von praktischen Aufgaben im Außendienst sowie unter Tage und dem Auswerten der Messdaten im Innendienst, macht diesen Beruf so interessant. Hervorzuheben ist auch das einwandfreie und familiäre Arbeitsklima zwischen den Kolleginnen und Kollegen.

 

In der Ausbildung zum Vermessungstechniker lernt man die Handhabung von Tachymetern, Terrestrischen Laserscannern, Nivelliergeräten und vielen weiteren relevanten Messgeräten kennen. Nachdem die Messdaten aufgenommen wurden, müssen diese im Innendienst ausgewertet werden. Hierzu wird einem der Umgang mit unterschiedlichen Auswertungssoftwares beigebracht. Zentraler Bestandteil ist auch das anschließende Einpflegen der ausgewerteten Messdaten in die vorliegenden digitalen Pläne.

 

Auch das Planen von anstehenden Bohrungen und Streckenauffahrungen unter Tage gehört zu unseren Aufgaben. Hierbei erstellen wir beispielsweise Bohrpläne, die dem Bohrbetrieb vorgeben, an welcher Stelle und vor allem mit welchem Einfallswinkel und welcher Richtung die Bohrung durchzuführen ist. Besonders interessant ist das Vermessen und Auswerten von Bohrspülwerken. Hierzu wird der Solespiegel eines Bohrspülwerks soweit abgesenkt, dass wir dieses mit kleinen Booten befahren können. Mithilfe eines Terrestrischen Laserscanners, welcher an einem der Boote befestigt wird, wird der gesamte Hohlraum des Werks nach und nach vermessen und später im Innendienst ausgewertet sowie analysiert. 

Christian Hildebrandt, Auszubildender (Bergbautechnologe)

Ich habe mich für die Ausbildung zum Bergbautechnologen entschieden, da ich den Bergbau schon immer interessant gefunden habe und sehr gerne mit Maschinen arbeite.

 

Die Ausbildung beginnt mit einem Metallbearbeitungskurs, bei welchem mir die Grundlagen der Metallbearbeitung beigebracht wurden. Zum Beispiel wie man richtig feilt, meißelt oder auch wie man Gewinde schneidet. Danach haben wir uns mit Pneumatischen und Hydraulischen Anlagen befasst. Die Grundlagen der Elektrotechnik wurden uns von der E-Abteilung beigebracht. Am meisten hat es mir gefallen die verschiedenen Abteilungen unter Tage zu sehen und gleichzeitig zu verstehen, was meine späteren Aufgaben sein werden. Die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG ist sehr interessant und macht viel Spaß.

 

Paul Jochmann, Ehemaliger Auszubildender (Land- und Baumaschinenmechatroniker)

Begonnen habe ich meine Karriere mit einer Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG. Die Ausbildung war sehr interessant und abwechslungsreich. Während meiner Ausbildung lernte ich die Funktionen und den Aufbau sämtlicher Maschinen kennen.

 

Das komplette 1. Lehrjahr war ich in der Berufsschule und habe dort die Grundlagen der Fahrzeugtechnik in der Theorie wie auch in der Werkstatt erlernt. Ebenso habe ich in der Schule die Grundlagen der Metallbearbeitung und des Schweißens gelernt. In den Projektwochen, in denen ich im Betrieb war, habe ich mich langsam an unsere Maschinen gewöhnt und arbeitete gemeinsam mit den Gesellen an den unterschiedlichsten Maschinen. Ab dem 2. Lehrjahr war ich die meiste Zeit im Betrieb und hatte nur noch zwei Mal je sechs Wochen Berufsschule. In der Schule wurde auf den Grundlagen des 1. Lehrjahres aufgebaut und diese vertieft. Im Betrieb habe ich dann immer besser verstanden, wie die einzelnen Bauteile funktionieren und konnte das bereits Gelernte aus der Schule einsetzen. Am Ende des zweiten Blockes hatte ich meine Zwischenprüfung mit einem Praktischen und Theoretischen Teil.

 

Im 3. Lehrjahr habe ich angefangen noch selbständiger zu arbeiten, die eigene Verantwortung für übertragene Aufgaben wird im Verlauf der Ausbildung immer größer. Auch die Zusammenhänge verstand man immer mehr. Auf schulischer Seite vertieft man die unterschiedlichen Bauteile und Funktionen mehr und genauer. Ebenfalls macht man zwischen dem 3. und 4. Lehrjahr seine betriebliche Aufgabe für den Gesellenbrief. Im 4. Lehrjahr wurde ich sowohl in der Berufsschule wie auch im Betrieb sehr gut auf die Abschlussprüfungen vorbereitet. Für meine Abschlussprüfung musste ich eigenverantwortlich einen betrieblichen Auftrag absolvieren. Dieser muss Mechanische-, Hydraulische- oder Elektropneumatische Bauteilkomponenten enthalten. Ich habe eine Fehlersuche an einem Ankerbohrwagen durchgeführt, bei dem manche Funktionen nicht gewährleistet waren.

 

Neben der guten Ausbildungsvergütung erhält man Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld und es stehen uns 30 Urlaubtage zur Verfügung. Außerdem bekommt man viel Weiterbildungsseminare und ich durfte im Rahmen der Ausbildung den Stapler- / Kran- und Baumaschinenführerschein absolvieren.

 

Nach meiner erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung zu Beginn des Jahres 2021 habe ich von der Südwestdeutsche Salzwerke AG einen Einjahresvertrag erhalten. Nun arbeite ich unter Tage im Salzbergwerk Heilbronn als Land- und Baumaschinenmechatroniker in der Fachabteilung "Gewinnungswerkstatt".

Lukas Koch, ehemaliger Auszubildender (Bergbautechnologe)

Die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG war sehr interessant und abwechslungsreich. Während der Ausbildung erhielt ich Einblicke in alle Abteilungen.

 

Im ersten Lehrjahr lernt man in der Lehrwerkstatt über Tage die Grundlagen der Metalltechnik inklusive hydraulischer und pneumatischer Systeme. Des Weiteren erhält man einen Exkurs in die Elektrotechnik. Unter Tage durchläuft man Abteilungen, wie die Aufbereitung, Markscheiderei, Werkstatt usw., bevor man dem Abbaurevier im Bereich "Bohren und Sprengen" zugeteilt wird. Dort erlernt man erste Grundkenntnisse über die Bedienung von Großladern, Bohrwägen und Beraubegeräten.

 

Im zweiten Lehrjahr werden diese Grundkenntnisse weiter gefördert und man wird auf weitere Maschinen, wie beispielsweise den Ankerbohrwagen, eingelernt. Im dritten Lehrjahr steigt die Verantwortung und ich war für einige Maschinen selbst verantwortlich.

 

Neben der guten Ausbildungsvergütung erhält man Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld und es stehen uns 30 Urlaubstage zur Verfügung. Des Weiteren bekommt man Weiterbildungsseminare, Azubiausflüge und ein Grillfest zum Jahresabschluss geboten. Als netten Benefit erhält man zusätzlich im Rahmen der Ausbildung den Staplerschein.

 

Timo Meckes, Auszubildender (Aufbereitungsmechaniker)

An der Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker gefallen mir besonders die zahlreichen und abwechslungsreichen Tätigkeiten. Somit ist kein Tag wie der andere. Außerdem gefällt mir sehr, dass man von Tag eins ins Team aufgenommen wird und zusammen die Probleme, die in der Anlage auftreten, bewältigt. Ich wurde von Anfang an in die täglichen Produktionsabläufe eingebunden. Die großartige und freundschaftliche Atmosphäre, die unter den Kollegen herrscht, führt dazu, dass ich jeden Morgen sehr gerne zur Arbeit gehe. Während meiner Ausbildung werde ich in verschiedenen Abteilungen im Unternehmen eingesetzt. Somit bekomme ich sehr gute Einblicke in den gesamten Produktionsprozess.

 

Wenn ich Hilfe benötige oder ein Problem habe, sind meine Ausbilder immer ansprechbar und sehr hilfsbereit. Die Aufgaben und Projekte, die ich von meinem Ausbilder gestellt bekomme, werden in den meisten Fällen in Teamarbeit mit meinen Azubikollegen und weiteren Mitarbeitern durchgeführt. Das stärkt unseren Teamgeist und unsere Freundschaft. Was mir auch sehr gut gefällt sind die abwechslungsreichen Seminare und Aktivitäten, die ich während der Ausbildung mit den anderen Ausbildungsberufen absolvieren darf. Diese stärken den Zusammenhalt untereinander.

Erona Mehmeti, Auszubildende (Industriekauffrau)

Die Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG macht mir sehr viel Spaß, da sie viel Abwechslung bietet und stets interessant ist. Das Arbeitsklima gefällt mir sehr. Die Mitarbeiter sind freundlich und die Auszubildenden ebenso. Bereits vor Beginn der Ausbildung konnten wir Auszubildenden uns bei Seminaren kennenlernen.

 

Ich lerne alle kaufmännischen Abteilungen Stück für Stück kennen und mir wird viel für mein späteres Berufsleben beigebracht. Wenn ich mal etwas nicht sofort verstehe, kann ich immer nachfragen und mir wird alles ausführlich erklärt. Auch die gewerblichen Abteilungen durfte ich kennenlernen. Es war sehr interessant zu sehen, welche Tätigkeiten unter Tage ausgeführt werden. Vor allem die großen Maschinen haben mich fasziniert. So erhielt ich Einblicke in alle Abläufe des Unternehmens und habe festgestellt, dass viel mehr dahintersteckt als man denkt.

Marc-Luis Müller, Auszubildender (Land- und Baumaschinenmechatroniker)

Auch wenn ich das erste Lehrjahr fast rein schulisch absolviere und daher nur in vier Praktikumswochen und manchen Schulferien im Betrieb den Ausbildungsberuf Land- und Baumaschinenmechatroniker ausüben kann, habe ich schon einige positive Erfahrungen sammeln dürfen. Schon seit dem ersten Kennenlernen der Azubis des 1. Lehrjahrs und dem Ausbilder, der für mich in der kompletten Zeit meiner Ausbildung zuständig sein wird, habe ich gespürt, wie familiär mit den neuen Azubis umgegangen wird. Das nahm mir anfangs großen Druck, da man gleich viel entspannter gegenüber den Ausbildern war. Natürlich haben sich die Ausbilder sehr professionell und nett verhalten, so dass man schnell mit ihnen kommunizieren konnte.

 

Als es das erste Mal für mich unter Tage ging, war ich erstaunt, wie groß es doch tatsächlich unter Tage ist und wie gut die Kameradschaft unter den Kollegen funktioniert. Ich wurde gleich sehr nett begrüßt und mir wurde zunächst sehr zuvorkommend die Werkstatt gezeigt. Meist kann man sich es gar nicht vorstellen, wie groß und faszinierend die Maschinen unter Tage doch sind. Auch der Salzabbau wurde mir gezeigt. Ich wurde durch das riesige Straßennetz unter Tage gefahren, um dann den direkten Abbau beäugen zu dürfen. Die riesigen Maschinen und die endlos langen Förderbänder, die das Salz von dem Abbauort an die Oberfläche transportieren, waren beeindruckend.

 

In den folgenden Wochen, die ich im Betrieb verbrachte, konnte ich sehr viel in der Werkstatt unter Tage lernen, da ich direkt bei den Kollegen integriert wurde und von Anfang an ganz normal mitarbeiten durfte. Wenn ich etwas nicht direkt verstanden habe, wurde es mir fachgemäß erklärt und passende Anregungen vermittelt. Auch die Projektarbeit, die ich von meiner Schule aus im Betrieb durchführe, habe ich mit meinem Ausbildungsmeister in der Werkstatt gründlich zusammen besprochen. Ich wusste, dass ich einen Job ausüben möchte, der außergewöhnlich ist und nicht überall vertreten ist. Daher hat sich die Südwestdeutsche Salzwerke AG in Heilbronn perfekt angeboten, denn diese Umstände unter Tage und vor allem das Miteinander findet man nicht überall.

Paul Neuwirth, Auszubildender (Industriemechaniker)

Ich habe mich für die Ausbildung zum Industriemechaniker in Fachrichtung Instandhaltung entschieden. Schon als ich klein war, habe ich mich früh für Technik interessiert. Das Zusammenbauen von Technikbaugruppen hat mir riesig Spaß gemacht.

 

Die Tätigkeiten wie das Fräsen, Drehen, Sägen und Feilen ist eines meiner Hauptaufgaben in der Lehrwerkstatt, dies ist die Grundlage für eine solide Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG. Später kommen wir zusammen mit den Gesellen mit auf den „normalen“ Schichtbetrieb mit. Dort lernen wir, wie man Maschinen repariert und diese wartet, sodass bestmöglich keine Schäden auftreten. Dort helfen mir die Grundlagen aus der Lehrwerkstatt, um dies mit Erfolg zu warten.

 

Dazu kommen die Tätigkeiten die unter Tage anfallen, dort lernt man eine völlig andere Seite der Erde kennen. Das Arbeitsklima unter Tage ist sehr angenehm, die Kollegen sind alle sehr freundlich und man spürt den kameradschaftlichen Umgang untereinander. Zusätzlich wird der Zusammenhalt unter uns Azubis durch Seminare und Sommerfeste gestärkt, hier lernen wir uns alle richtig kennen und genießen die Zeit zusammen.        

Christian Söllner, Auszubildender (Elektroniker für Betriebstechnik)

Ich habe mich für die Ausbildung des Elektronikers entschieden, da ich viel abwechslungsreiche Arbeiten erledige.

 

Die Ausbildung begann mit den Grundlagen der Elektrotechnik (Schaltungen, Grundwissen, etc.). Nachdem ich die Grundlagen erlernt habe, bin ich bei meinen äußerst kompetenten und hilfsbereiten Kollegen mitgegangen, die mir alles Wichtige an den Anlagen und Maschinen erklärt haben. In der Werkstatt herrscht ein gutes Arbeitsklima, was für einen gemeinsamen Erfolg sorgt. Im ersten Lehrjahr habe ich viele Motorschaltungen in VPS und SPS aufgebaut und programmiert. Bei sämtlichen Fragen steht uns unser Ausbilder zur Seite, der uns alles erklärt und beibringt.

Celine Bareiß, Duale Studentin (BWL Industrial Management, ehemals Industrie)

Ich habe mich für das Duale Studium BWL Industrial Management bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG (SWS AG) entschieden, da man das Erlernte in der Dualen Hochschule in Mosbach sofort mit der Praxis verknüpfen und anwenden kann. Die SWS AG habe ich gewählt, da sie ein einzigartiges Traditions-Unternehmen ist, welches mir mit vielen verschiedenen Geschäftsfeldern wie Salzabbau, Logistik, Entsorgung und Tourismus Zukunftschancen bietet.

 

Das Studium beginnt im September mit einem einmonatigen Praktikum, hierbei durchläuft man schon einen großen Teil der Bereiche und lernt die Arbeit sowie die Kolleginnen und Kollegen kennen. Danach beginnt das tatsächliche Studium, für ca. drei Monate befindet man sich an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach. Hier lernt man den theoretischen Teil für das Studium und legt seine Prüfungen ab. Im Wechsel dazu verbringt man die restliche Zeit des Semesters (ca. drei Monate) im praktischen Teil des Studiums bei der SWS AG. So ist grundsätzlich jedes Semester aufgebaut.

 

Durch den Einsatz in den verschiedenen Bereichen, wie z. B. dem Vertrieb oder dem Marketing, wird man optimal auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Gleich von Anfang wurde ich eingebunden und lernte so die internen Strukturen und Arbeitsweisen kennen. Dabei bin ich aktiv an Projekten beteiligt und helfe beim Tagesgeschäft mit. Hierbei kann ich selbstständig agieren sowohl auch im Team mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.

 

Das Miteinander bei der SWS AG ist sehr wichtig, hier wird jeder mit gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und Vertrauen behandelt, somit ist ein angenehmes Arbeitsklima vorhanden. Durch verschiedene ausgewählte Seminare, wird uns die Möglichkeit geboten, unsere Kompetenzen und unsere Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Mir macht es Spaß hier zu arbeiten!

Julia Baumbach, Werkstudentin/Bachelorandin

Auf der Suche die gelernte Theorie der Hochschule in die Praxis umzusetzen und viel Verantwortung zu bekommen? – Genau richtig! Langeweile und Routineaufgaben? – Niemals und keinen einzigen Tag!

 

Auf meiner persönlichen Suche, um die personalspezifischen Ansätze der Hochschule Heilbronn in den Berufsalltag zu integrieren, bin ich im Februar 2020 zu der Werkstudententätigkeit bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG gestoßen. Seit Tag 1 werde ich gefordert und gefördert und wurde sehr herzlich in das Personal-Team aufgenommen. Mein größtes Aufgabengebiet umfasst den kompletten Prozess des Bewerbermanagement für die Ausbildungs- und Praktikumsstellen. Darüber hinaus kümmere ich mich zum Beispiel unter anderem für die Erstellung der Ausbildungsverträge, Zeugnisse oder Ausbildungspläne. Das Projektmanagement kommt auch hier nicht zu kurz! So war ich verantwortlich für die Durchführung, Umsetzung und Einführung eines Online-Einstellungstests. Durch die verschiedenen Tätigkeiten ähnelt kein Arbeitstag dem anderen und in allen Projekten konnte ich Excel- und PowerPoint-Kenntnisse aus dem Studium miteinbringen und diese primär erweitern.

 

Dank der Zusammenarbeit mit verschiedenen Kolleginnen und Kollegen und der Ausführung variierter Tätigkeiten kann ich für das Studium folgende Punkte mitnehmen: ein tieferes, weites Hineindenken und Hinterfragen in vielen Themenfeldern, Kommunikationsfähigkeit, Organisation und Ausarbeiten von Präsentationen, sowie umfassende Themen rund um personalspezifische Fragen und Anforderungen. Ich bin sehr dankbar für das Team des Bereichs Personal, sowie meine Kollegeninnen und Kollegen der SWS AG, dank welcher mein Wissen so umfassend wachsen konnte und ich mich nun freuen kann, im nächsten Schritt meine Bachelor Thesis im selben Unternehmen verfassen zu können.

Laura Henze, Ehemalige Duale Studentin (BWL mit Fachrichtung Industrie)

Abwechslung während des Studiums – genau das bietet das duale Studium mit dem Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Und die Südwestdeutsche Salzwerke AG trägt dazu bei, dass die theoretisch erlernten Fähigkeiten in den Praxisphasen mit den Strukturen und Vorgängen im Unternehmen verknüpft werden. Meine Entscheidung für die Südwestdeutsche Salzwerke AG fiel, da sie in unserer Region einerseits sehr bekannt ist und hinter der Tradition Bergbau ein breitgefächertes Unternehmen, mit vielen verschiedenen Geschäftsbereiche, wie Salz, Entsorgung, Logistik und Tourismus steht.

 

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Ausbildungskollegen basiert auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung. Das hilft einem auf dem Weg sich in das Arbeitsleben einzufinden. Die unterschiedlichen Bereiche, wie z. B. das Marketing und der Vertrieb bieten einem die Chance sich aktiv in die Vermarktung und den Vertrieb unserer Produkte einzubringen. Durch die Übertragung der Projektplanung unterschiedlicher Ausbildungsprojekte werden auch die Projektkompetenz und die Eigeninitiative jedes Einzelnen gefördert. Durch eine breite Auswahl an Seminaren kann ich meine fachlichen sowie persönlichen Kompetenzen weiterentwickeln.

 

Barbara Aschauer, Produktionscontrollerin

Meine Laufbahn bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG begann im September 1998 mit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau in der Saline Bad Reichenhall. Im Anschluss daran konnte ich ein halbes Jahr als Trainee im damaligen Verkaufsbüro München beim Jahresabschluss unterstützen. Kurz darauf wurde mir die Stelle als Produktionscontrollerin für die bayerischen Standorte angeboten. Sowohl das vielfältige Aufgabengebiet als auch die damit verbunden Weiterbildungsmöglichkeiten haben mich sehr an dieser Position gereizt. Parallel zur neuen Position wurde mir angeboten, ein Fernstudium zur Dipl. Betriebswirtin (FH) bei der AKAD zu absolvieren. Dank meiner damaligen Mentoren (Betriebsleiter und Geschäftsführung) sowie der Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen, konnte ich mich schnell in die Thematik einarbeiten und parallel dazu die Controllerakademie und das Fernstudium abschließen. In den letzten Jahren sammelte ich viele Erfahrungen in wechselnden Aufgabengebieten und unterschiedlichen Projekten.

 

Den typischen Arbeitstag im Controlling gibt es nicht. Ich bearbeite ein klar definiertes Aufgabengebiet selbständig und muss die Tätigkeiten jeden Tag neu, im Bedarfsfall zusammen mit dem Team oder Vorgesetzten, gewichten und priorisieren. Dadurch gestalten sich die Arbeitstage sehr abwechslungsreich und fordern ein gewisses Maß an Flexibilität. Interessant sind vor allem die anspruchsvollen Themen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand sowie die Schnittstellen mit verschiedenen Abteilungen und Kollegen/innen. Sehr positiv empfinde ich den freundschaftlichen und von gegenseitiger Unterstützung geprägten Umgang innerhalb der Abteilung. Als Mutter zweier Kinder schätze ich bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Jennifer Bretzler, Sachbearbeiterin Auftragsbearbeitung/Fakturierung

Im September 2002 startete ich bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach erfolgreichem Abschluss konnte ich weitere Erfahrungen als Springerin im Bereich Verwaltung sammeln, bevor ich im Februar 2006 im Sekretariat Vertrieb Winterdienst als Sekretärin angestellt wurde. Die fünf Jahre - in denen ich einige weiße Winter erleben durfte - waren für mich sehr spannend und aufregend, und dennoch gab es im Konzern für mich „mehr“ als nur das „weiße Gold“ zu entdecken. Im Februar 2011 habe ich mich auf eine Stelle im Bereich Entsorgung über Tage der Südwestdeutsche Salzwerke AG beworben. Die Gelegenheit, in einem völlig anderen Themenfeld zu arbeiten, hat mich fachlich und persönlich sehr bereichert und gab mir auch den Elan für die Weiterbildung zur Industriefachwirtin und später auch zur Betriebswirtin bei der IHK.

 

Seit Mai 2011 bin ich im Fachbereich Auftragsbearbeitung im Bereich Entsorgung über Tage in einer sehr abwechslungsreichen Tätigkeit auch als stellvertretende Fachbereichsleiterin tätig. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die interne Organisation von Monats- und Jahresabschlüssen, die Rechnungsstellung und -prüfung, die Registerführung und das Berichtswesen bei der Tochtergesellschaft UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH sowie die Mitarbeit bei Projekten.

 

Ich schätze es sehr, in einem starken Team zu arbeiten. Bereichsübergreifend habe ich verlässliche Kollegen. Das gibt Antrieb beim Umsetzen von Zielen und hilft bei den täglichen Herausforderungen. Zu Urlaubszeiten oder zum Monatsabschluss wird tendenziell etwas länger gearbeitet. Heute, insbesondere nach der Rückkehr aus der Elternzeit, bin ich sehr dankbar über diese Flexibilität und auch das Verständnis, welches mir bei persönlichen Erfordernissen entgegengebracht wird.

Pascal Heckmann, Bergbautechnologe

Glückauf! Mein Name ist Pascal Heckmann, ich komme aus Bad Friedrichshall und habe meine Ausbildung zum Bergbautechnologen bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG in den Jahren 2011 bis 2014 in Heilbronn absolviert. Zur Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG habe ich mich entschlossen, weil ich maschinentechnisch interessiert bin und einen abwechslungsreichen Beruf in einem sicheren, wirtschaftlich gesunden Umfeld gesucht habe.

 

Mein Arbeitstag beginnt in der Frühschicht um 06:00 Uhr, in der Mittagschicht um 14:00 Uhr. Aktuell arbeite ich im Wechsel-Schichtbetrieb im Bereich Steinsalz der bohr- und sprengtechnischen Gewinnungsreviere. Zu meinen Aufgaben gehören neben der Förderung von Rohsalz (u. a. mit 60 t-schweren Radladern!) auch das Bohren von Sprenglöchern sowie das Besetzen derselben mit Sprengmitteln. Die Zusatzqualifikation zum Sprengberechtigten habe ich nach meiner Ausbildung erlangt. Sowohl als Fahrer von Großmaschinen, wie auch als Sprengberechtigter trage ich nicht nur die Verantwortung für die Gesundheit meiner Kollegen, sondern auch für ein qualitativ hochwertiges Arbeitsergebnis. Als Bediener des Continuous Miner ist meine Teamfähigkeit gefragt, abwechslungsreiche Tätigkeiten bereichern meinen Arbeitsalltag. Mit meinen Arbeitskollegen und Vorgesetzten pflege ich einen offenen, ehrlichen Umgang.

 

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG ist für mich ein traditionsreiches Unternehmen, in dem ich mich auch als junger Mitarbeiter bisher weiterentwickeln konnte, positiv in die Zukunft schaue und in dem meine privaten Hobbys und Aktivitäten mit meinem Arbeitsalltag vereinbar sind.

Alfred Plötz, Mitarbeiter Weiterverarbeitung

Im Jahr 2000 habe ich meine Karriere als Kfz-Mechaniker an den Nagel gehängt und mich in der Saline Bad Reichenhall beruflich neu orientiert. Mein Werdegang startete im Versand- und Kommissionierbereich. Hier war ich zuständig für die Verladung der LKWs. Nach ca. einem Jahr wurde mir der Job als Springer an der Großgebindeabfüllanlage sowie am I-Punkt und Palettierer anvertraut. Außerdem wurde ich als Springer im Fertigungsmateriallager angelernt. Wie man sieht, es gibt innerhalb der Südwestdeutsche Salzwerke AG viele Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Seit 2003 bin ich im Bereich der Steuerung und Bedienung der Palettierer, der Hochregalläger sowie der Großgebindeabfüllanlagen tätig. Ich arbeite gerne in dieser Abteilung, weil wir ein super Team sind, gut zusammenhalten und weil es nie langweilig wird. Wir bekommen immer wieder neue Maschinen bzw. Anlagen, in die wir uns reindenken müssen, wir führen täglich diverse Kontrollarbeiten für höchste Qualität unserer Produkte durch und es warten immer wieder Herausforderungen durch beispielsweise neue Verpackungsgrößen, Produktionstests aber auch Störungen an den Anlagen auf uns. Wir arbeiten im Zweischichtbetrieb. Am besten gefällt mir hierbei, dass ich im Wechsel beider Schichten meine Freizeit zu meinem Vorteil nutzen kann.

 

Ein Bekannter hat mich damals überzeugt, eine Bewerbung in der Saline abzugeben, da diese einen guten Ruf hat. Sie bietet einen zukunftssicheren Job, das Betriebsklima ist angenehm, die Entlohnung ist beispielgebend, wir haben gute Arbeitszeiten und die Urlaubsregelung sowie die tariflichen Festlegungen sind komfortabel. All dies kann ich nach den 17 Jahren immer noch bestätigen. Ich komme auch nach 17 Jahren noch immer gerne in die Arbeit.

Vera Menikheim, Bereichsleiterin Marketing Konzern / Tourismus Konzern

Seit wann arbeiten Sie bei der SWS AG?
Ich bin Mitte 2012 als Produktmanagerin für die Marke Bad Reichenhaller im Unternehmen gestartet und konnte mich zügig zur Teamleitung für das Team Marketing Consumer weiterentwickeln. Im Jahr 2014 bekam ich die Chance als Leiterin Marketing Consumer tätig zu sein und bin jetzt bereits seit Mitte 2015 als Bereichsleitung für den Bereich Marketing Konzern / Tourismus Konzern zuständig.

 

Was schätzen Sie an Ihrem Job?
Die Aufgabenvielfalt.
Im Produktmanagement Consumer geht es darum, unsere beiden Speisesalzmarken Bad Reichenhaller und Aquasale sichtbar zu machen, neue Produktideen und Vermarktungskonzepte zu entwickeln sowie Verkaufsförderungsaktionen zu konzipieren. Im Bereich Marketing Konzern kümmern mein Team und ich uns um die Erstellung und Gestaltung der Mitarbeiterzeitung, die Betreuung der Unternehmenswebsite und andere Unternehmensbroschüren. Und dann sind da noch unsere drei Ausflugsziele im Bereich Tourismus – das Besucherbergwerk Bad Friedrichshall, das Salzbergwerk Berchtesgaden und die Alte Saline Bad Reichenhall. Wir machen die faszinierende Welt unter Tage für unsere Besucher zugänglich und im Falle der bayerischen Standorte die Markenheimat unseres Bad Reichenhallers AlpenSalz erlebbar.

 

Sie haben den Schritt von der Mitarbeiterin zur Führungskraft bei der SWS geschafft. Was war die größte Herausforderung?
Sich nicht zu tief mit den fachlichen und operativen Aufgaben zu beschäftigen, sondern den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genug Gestaltungsspielraum für eigene Ideen und Lösungen zu geben. Damals wie heute.

 

Was hat Ihnen dabei geholfen?
Zuerst einmal braucht es die Chance, sich beweisen zu dürfen. Diese wurde mir gegeben, was ich sehr schätze.
Wichtig sind vor allem drei Dinge. Meine Überzeugung: Wenn ich etwas erreichen möchte, dann schaffe ich das auch! Dazu braucht es Fleiß, Ehrgeiz und auch Engagement. Es gibt auch schwierige Phasen, in denen man strauchelt und genau dann geht es darum weiterzumachen und durchzuhalten. Geholfen hat mir außerdem die fachliche Kompetenz, die ich mir durch meine Tätigkeit als Produktmanagerin bei der SWS als auch davor in anderen Unternehmen erarbeitet habe. Ich habe es gerade in der Anfangszeit als sehr bereichernd empfunden, immer zu wissen, was zu tun ist. Und nicht zu unterschätzen ist Vertrauen von außen: Ein Chef, der an mich geglaubt hat. Tolle Menschen im Team, die mich bestärkt haben. Und mein Mann, der mich stets unterstützt hat und versteht, wenn die Arbeit auch mal vorgeht.

 

Haben Sie einen Karrieretipp an andere Frauen?
Seid mutig und traut euch. Ergreift Chancen, wenn sie sich bieten. Zweifelt nicht, macht einfach! Und ganz wichtig: Frau muss wollen.

 

Was erfüllt Sie mit Stolz?
Dass wir uns als Marketing- und Tourismus-Team enorm weiterentwickelt haben.
Heute blicke ich auf ein eigenständig agierendes Team mit dem klaren Fokus auf Fortschritt, sichtbare Werbekampagnen, die Etablierung von Social Media und zwei erfolgreiche Speisesalzmarken sowie attraktive und regional verwurzelte Ausflugsziele.

Stefan Minge, Fachbereichsleiter & Key Account Manager Commodities und Export

Im September 2004 begann mein duales Studium im SWS-Konzern. Für mich war der duale Bildungsweg zum Diplom Betriebswirt der optimale Schritt nach dem Abitur trockene Theorie mit lebendiger Praxis zu kombinieren. Für die Südwestdeutsche Salzwerke AG entschied ich mich aufgrund von Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, sonst wäre ich vermutlich der Tradition folgend „Bänker“ geworden. Der gute Ruf des Unternehmens - speziell die Ausbildung in diesem - überzeugten mich, ebenso die in Aussicht gestellte Übernahme nach dem Studium. Ein Praktikum im Vorfeld half mir dabei einen ersten Eindruck von der Kultur und den Aufgabenstellungen dieses Unternehmens zu bekommen. Im Rahmen dieses Praktikums erhielt ich auch einen Einblick in den Vertrieb. Die Aufgaben, speziell im Key Account Management, begeisterten mich von Anfang an. Für mich war klar: da will ich hin.

 

Während des Studiums durfte ich in den Praxisphasen in unterschiedlichen Abteilungen, an allen Unternehmensstandorten mitarbeiten und einen Einblick in die jeweiligen Aufgabenstellungen gewinnen. Von diesen Kontakten und dem Verständnis für die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche profitiere ich heute täglich. Mein Vertiefungssemester absolvierte ich im Vertrieb, wo ich auch meine Diplomarbeit schrieb. Nach dem Studium durfte ich meine erste Vertriebserfahrung als Junior Key Account Manager sammeln. Danach wurde ich schnell zum Key Account Manager. Seit Januar 2017 bin ich „Fachbereichsleiter Commodities & Export“ im Vertriebsbereich Siedesalz.

 

Die mir übertragenen Führungsaufgaben, strategische und konzeptionelle Entwicklungs­möglichkeiten und Konditionsverhandlungen mit Kunden finde ich am spannendsten. Bei Kontakten mit den unterschiedlichsten Menschen, Ländern und Themenfeldern lerne ich täglich Neues kennen und darf Berufs- wie Lebenserfahrung auf internationaler „Bühne“ sammeln. So kommt auch keine klassische Routine zwischen Arbeitsbeginn und -ende auf, was für mich ein besonders positiver Aspekt ist. Innerhalb des Unternehmens erlebe ich ein zielorientiertes, konstruktives und lebendiges Betriebsklima mit Kolleginnen und Kollegen, das ich nicht missen möchte.

Dr. Lars Reime, Betriebsleiter der Saline Bad Reichenhall

Seit 2007 bin ich im Unternehmen, davon die ersten Jahre als Produktionsleiter und nun als Betriebsleiter der Saline Bad Reichenhall. Das vielfältige Aufgabenfeld eines Verantwortlichen in der Produktion und die Möglichkeit, direkt auf die Prozesse Einfluss nehmen zu können, haben mich damals bewogen, diese Position anzunehmen. Sehr hilfreich war und ist die offene Art der Mitarbeiter, die bei mir sehr schnell ein Zugehörigkeitsgefühl entstehen lassen hat, wie es dieses wohl nur in wenigen Firmen gibt.

 

Im Laufe der letzten Jahre gab es dann viele Veränderungen, die auch vor meinen Tätigkeiten nicht Halt machten. Um die Effizienz der Prozesse zu steigern, sind von uns viele Projekte ausgearbeitet worden. Dies war und ist für alle herausfordernd. Wichtig und vor allem auch motivierend ist, wenn durch die vereinbarten Maßnahmen die gesteckten Ziele erreicht werden. Eine der Maßnahmen hatte eine Organisationsänderung zur Folge, so dass sich für mich die Möglichkeit ergab, die Verantwortung für den Standort der Saline Bad Reichenhall zu übernehmen. Gerne habe ich diese Aufgabe Anfang 2015 angenommen.

 

Vor einigen Jahren begann ich zusätzlich, die Abteilung „Verfahrensentwicklung“ aufzubauen. Nach wie vor liegt mir diese besonders am Herzen, denn damit kann ich direkt auf die Verbesserung unserer Produktionsverfahren und auf die technische Umsetzung von Verfahren zur Produktion neuer Produkte Einfluss nehmen. Mehrmals wöchentlich stimme ich mich auch mit den Mitarbeitern dieser Abteilung ausführlich ab, um hier Neues in die Wege zu leiten. Ich sehe das als einen sehr wichtigen Bestandteil meines doch sehr umfangreichen Aufgabenfeldes an. Beispielhaft dafür stehen die neuen Produkte der „Alpensaline“. Können wir für diese dauerhaft Kunden gewinnen, so wäre das ein toller Erfolg.