Erfahrungsberichte

Auszubildenden, Studenten sowie Fach- und Führungskräfte berichten von ihren Erfahrungen bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG und geben exklusive Einblicke in ihre Tätigkeit.

Einstiegsqualifizierung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG

 

 

Erfahrungsberichte unserer Praktikanten folgen

 

Sarah Anders, Auszubildende (Industriekauffrau)

Im September 2016 habe ich meine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG begonnen und sie ist wirklich sehr vielseitig. Während der dreijährigen Ausbildungszeit durchlaufe ich alle kaufmännischen Abteilungen und kann dort aktiv meine Unterstützung in den Arbeitsalltag einbringen. Um alle Unternehmensabläufe kennenzulernen, durchlaufe ich auch die gewerblichen Bereiche im Unternehmen. Somit kann ich in meiner späteren Tätigkeit die Hintergründe der Abläufe besser verstehen. Dabei war es für mich super Interessant die „Untertagewelt“ des Bergbaus kennenzulernen.

Schon vor Beginn der Ausbildung durfte ich an Seminaren zur Vorbereitung auf die anstehenden Abschlussprüfungen teilnehmen. Während und nach der Ausbildung bietet dir die Südwestdeutsche Salzwerke AG viele Möglichkeiten deine fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Das Team zwischen allen Auszubildenden und Ausbildern wird durch regelmäßige Besprechungen und ein alljährliches Teamtraining gestärkt und gefestigt.

Hussein Araj, Auszubildender (Industriemechaniker)

 

 

Ich habe mich für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers Fachrichtung Instandhaltung entschieden, da ich mich schon immer für Technik interessiert habe. Die abwechslungsreichen Tätigkeiten, wie feilen, sägen, bohren und drehen lassen jeden Arbeitstag interessant und lehrreich werden. Mit Fachkräften zusammen Reparaturschichten und anfallende Störfälle zu bearbeiten, gibt mir die Chance, das in der Ausbildungswerkstatt Erlernte im Arbeitsalltag umzusetzen.

 

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG ist in der Region für die sehr guten betrieblichen Eingliederungsmaßnahmen und die Unterstützung der Flüchtlinge in die Arbeitswelt einzusteigen bekannt. Das Miteinander zwischen Ausbilder, Mitarbeitern und Auszubildenden ist vertrauensvoll und wir sind offen im Umgang miteinander.

 

 

Simon Frank, Auszubildender (Land- und Baumaschinenmechatroniker)

Ich habe mich für die Ausbildung des Land- und Baumaschinenmechatronikers bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG entschieden, da mich große Maschinen und deren Technik schon immer sehr interessiert haben. Das erste Ausbildungsjahr findet komplett in der Berufsschule statt, da wir hier erst einmal die Grundlagen der Fahrzeuge und deren Funktionen kennenlernen.

 

Die Arbeiten unter Tage sind sehr spannend und aufregend. Hier erlerne ich, wie ich die unterschiedlichsten Maschinen reparieren und wie ich Fehler oder Defekte ausfindig machen kann. Zusätzlich absolvieren wir gemeinsam mit anderen Auszubildenden die unterschiedlichsten Seminare zur Förderung unserer fachlichen und sozialen Kompetenzen.

Jonas Philipp, Auszubildender (Bergbautechnologe)

Es ist eine große Chance für mich, meine Ausbildung zum Bergbautechnologen hier absolvieren zu dürfen, denn mein Ausbildungsberuf ist kein gewöhnlicher Beruf. Die Südwestdeutsche Salzwerke AG ist im Umkreis das einzige Bergbauunternehmen.

 

In der Ausbildung lernen wir z. B. den Abbau, die Aufbereitung und Weiterverarbeitung unseres Salzes kennen und dürfen hierbei auch besondere Bergbaumaschinen bedienen bzw. fahren. Die Ausbilder haben für uns Auszubildenden immer ein offenes Ohr, egal ob bei fachlichen oder sozialen Themen. Zusätzlich bekommen wir viele Seminare für unsere Förderung und unternehmen auch Teamtrainings mit den kompletten Auszubildenden.

Max Edgar Richter, Auszubildender (Industriemechaniker)

Ich habe mich für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG entschieden, weil mich das positive Image überzeugt hat. Meine bisher gesammelten Eindrücke während der Ausbildung können das nur bestätigen. Das Beste an diesem Beruf sind die täglich wechselnden Tätigkeiten. Wir lernen vom Rohrleitungsbau über die Instandsetzung unserer Verdichter bis hin zu den Abfüllanlagen unserer Produkte sämtliche Anlagen des Betriebs kennen. Dabei werden alle unsere Maschinen, egal ob klein oder groß, gewartet, repariert und verbessert.

Sebastian Riek, Auszubildender (Elektroniker für Betriebstechnik)

Die Elektrotechnik hat mich schon immer interessiert, deshalb bin ich auf den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik gestoßen. Durch die interessante und vielseitige Unternehmensstruktur habe ich mich schnell für die Südwestdeutsche Salzwerke AG als Ausbildungsbetrieb entschieden, denn hier werden Auszubildende gefördert und bei dem Einstieg in den Arbeitsalltag unterstützt.

 

Ob mit den Facharbeitern an der Anlage oder mit meinen Ausbildungskollegen in der Werkstatt, kann ich das in der Berufsschule erlernte in meiner täglichen Praxis umsetzen und verbinden. Die Zusammenarbeit mit Ausbildern, Facharbeitern und Ausbildungskollegen ist super und lässt einen Spaß an der täglich anfallenden Arbeit haben. Am meisten gefallen mir die selbständigen Projekte, da sie sehr abwechslungsreich sind und auch Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit von uns fordern.

Laura Henze, Duale Studentin (BWL mit Fachrichtung Industrie)

Abwechslung während des Studiums – genau das bietet das duale Studium mit dem Wechsel zwischen Theorie und Praxis. Und die Südwestdeutsche Salzwerke AG trägt dazu bei, dass die theoretisch erlernten Fähigkeiten in den Praxisphasen mit den Strukturen und Vorgängen im Unternehmen verknüpft werden. Meine Entscheidung für die Südwestdeutsche Salzwerke AG fiel, da sie in unserer Region einerseits sehr bekannt ist und hinter der Tradition Bergbau ein breitgefächertes Unternehmen, mit vielen verschiedenen Geschäftsbereiche, wie Salz, Entsorgung, Logistik und Tourismus steht.

 

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Ausbildungskollegen basiert auf gegenseitigem Respekt und Unterstützung. Das hilft einem auf dem Weg sich in das Arbeitsleben einzufinden. Die unterschiedlichen Bereiche, wie z. B. das Marketing und der Vertrieb bieten einem die Chance sich aktiv in die Vermarktung und den Vertrieb unserer Produkte einzubringen. Durch die Übertragung der Projektplanung unterschiedlicher Ausbildungsprojekte werden auch die Projektkompetenz und die Eigeninitiative jedes Einzelnen gefördert. Durch eine breite Auswahl an Seminaren kann ich meine fachlichen sowie persönlichen Kompetenzen weiterentwickelen.

Barbara Aschauer, Produktionscontrollerin

Meine Laufbahn bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG begann im September 1998 mit meiner Ausbildung zur Industriekauffrau in der Saline Bad Reichenhall. Im Anschluss daran konnte ich ein halbes Jahr als Trainee im damaligen Verkaufsbüro München beim Jahresabschluss unterstützen. Kurz darauf wurde mir die Stelle als Produktionscontrollerin für die bayerischen Standorte angeboten. Sowohl das vielfältige Aufgabengebiet als auch die damit verbunden Weiterbildungsmöglichkeiten haben mich sehr an dieser Position gereizt. Parallel zur neuen Position wurde mir angeboten, ein Fernstudium zur Dipl. Betriebswirtin (FH) bei der AKAD zu absolvieren. Dank meiner damaligen Mentoren (Betriebsleiter und Geschäftsführung) sowie der Unterstützung meiner Kolleginnen und Kollegen, konnte ich mich schnell in die Thematik einarbeiten und parallel dazu die Controllerakademie und das Fernstudium abschließen. In den letzten Jahren sammelte ich viele Erfahrungen in wechselnden Aufgabengebieten und unterschiedlichen Projekten.

 

Den typischen Arbeitstag im Controlling gibt es nicht. Ich bearbeite ein klar definiertes Aufgabengebiet selbständig und muss die Tätigkeiten jeden Tag neu, im Bedarfsfall zusammen mit dem Team oder Vorgesetzten, gewichten und priorisieren. Dadurch gestalten sich die Arbeitstage sehr abwechslungsreich und fordern ein gewisses Maß an Flexibilität. Interessant sind vor allem die anspruchsvollen Themen in Zusammenarbeit mit dem Vorstand sowie die Schnittstellen mit verschiedenen Abteilungen und Kollegen/innen. Sehr positiv empfinde ich den freundschaftlichen und von gegenseitiger Unterstützung geprägten Umgang innerhalb der Abteilung. Als Mutter zweier Kinder schätze ich bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Jennifer Bretzler, Sachbearbeiterin Auftragsbearbeitung/Fakturierung

Im September 2002 startete ich bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Nach erfolgreichem Abschluss konnte ich weitere Erfahrungen als Springerin im Bereich Verwaltung sammeln, bevor ich im Februar 2006 im Sekretariat Vertrieb Winterdienst als Sekretärin angestellt wurde. Die fünf Jahre - in denen ich einige weiße Winter erleben durfte - waren für mich sehr spannend und aufregend, und dennoch gab es im Konzern für mich „mehr“ als nur das „weiße Gold“ zu entdecken. Im Februar 2011 habe ich mich auf eine Stelle im Bereich Entsorgung über Tage der Südwestdeutsche Salzwerke AG beworben. Die Gelegenheit, in einem völlig anderen Themenfeld zu arbeiten, hat mich fachlich und persönlich sehr bereichert und gab mir auch den Elan für die Weiterbildung zur Industriefachwirtin und später auch zur Betriebswirtin bei der IHK.

 

Seit Mai 2011 bin ich im Fachbereich Auftragsbearbeitung im Bereich Entsorgung über Tage in einer sehr abwechslungsreichen Tätigkeit auch als stellvertretende Fachbereichsleiterin tätig. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die interne Organisation von Monats- und Jahresabschlüssen, die Rechnungsstellung und -prüfung, die Registerführung und das Berichtswesen bei der Tochtergesellschaft UEV Umwelt, Entsorgung und Verwertung GmbH sowie die Mitarbeit bei Projekten.

 

Ich schätze es sehr, in einem starken Team zu arbeiten. Bereichsübergreifend habe ich verlässliche Kollegen. Das gibt Antrieb beim Umsetzen von Zielen und hilft bei den täglichen Herausforderungen. Zu Urlaubszeiten oder zum Monatsabschluss wird tendenziell etwas länger gearbeitet. Heute, insbesondere nach der Rückkehr aus der Elternzeit, bin ich sehr dankbar über diese Flexibilität und auch das Verständnis, welches mir bei persönlichen Erfordernissen entgegengebracht wird.

Pascal Heckmann, Bergbautechnologe

Glückauf! Mein Name ist Pascal Heckmann, ich komme aus Bad Friedrichshall und habe meine Ausbildung zum Bergbautechnologen bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG in den Jahren 2011 bis 2014 in Heilbronn absolviert. Zur Ausbildung bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG habe ich mich entschlossen, weil ich maschinentechnisch interessiert bin und einen abwechslungsreichen Beruf in einem sicheren, wirtschaftlich gesunden Umfeld gesucht habe.

 

Mein Arbeitstag beginnt in der Frühschicht um 06:00 Uhr, in der Mittagschicht um 14:00 Uhr. Aktuell arbeite ich im Wechsel-Schichtbetrieb im Bereich Steinsalz der bohr- und sprengtechnischen Gewinnungsreviere. Zu meinen Aufgaben gehören neben der Förderung von Rohsalz (u. a. mit 60 t-schweren Radladern!) auch das Bohren von Sprenglöchern sowie das Besetzen derselben mit Sprengmitteln. Die Zusatzqualifikation zum Sprengberechtigten habe ich nach meiner Ausbildung erlangt. Sowohl als Fahrer von Großmaschinen, wie auch als Sprengberechtigter trage ich nicht nur die Verantwortung für die Gesundheit meiner Kollegen, sondern auch für ein qualitativ hochwertiges Arbeitsergebnis. Als Bediener des Continuous Miner ist meine Teamfähigkeit gefragt, abwechslungsreiche Tätigkeiten bereichern meinen Arbeitsalltag. Mit meinen Arbeitskollegen und Vorgesetzten pflege ich einen offenen, ehrlichen Umgang.

 

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG ist für mich ein traditionsreiches Unternehmen, in dem ich mich auch als junger Mitarbeiter bisher weiterentwickeln konnte, positiv in die Zukunft schaue und in dem meine privaten Hobbys und Aktivitäten mit meinem Arbeitsalltag vereinbar sind.

Alfred Plötz, Mitarbeiter Weiterverarbeitung

Im Jahr 2000 habe ich meine Karriere als Kfz-Mechaniker an den Nagel gehängt und mich in der Saline Bad Reichenhall beruflich neu orientiert. Mein Werdegang startete im Versand- und Kommissionierbereich. Hier war ich zuständig für die Verladung der LKWs. Nach ca. einem Jahr wurde mir der Job als Springer an der Großgebindeabfüllanlage sowie am I-Punkt und Palettierer anvertraut. Außerdem wurde ich als Springer im Fertigungsmateriallager angelernt. Wie man sieht, es gibt innerhalb der Südwestdeutsche Salzwerke AG viele Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten.

 

Seit 2003 bin ich im Bereich der Steuerung und Bedienung der Palettierer, der Hochregalläger sowie der Großgebindeabfüllanlagen tätig. Ich arbeite gerne in dieser Abteilung, weil wir ein super Team sind, gut zusammenhalten und weil es nie langweilig wird. Wir bekommen immer wieder neue Maschinen bzw. Anlagen, in die wir uns reindenken müssen, wir führen täglich diverse Kontrollarbeiten für höchste Qualität unserer Produkte durch und es warten immer wieder Herausforderungen durch beispielsweise neue Verpackungsgrößen, Produktionstests aber auch Störungen an den Anlagen auf uns. Wir arbeiten im Zweischichtbetrieb. Am besten gefällt mir hierbei, dass ich im Wechsel beider Schichten meine Freizeit zu meinem Vorteil nutzen kann.

 

Ein Bekannter hat mich damals überzeugt, eine Bewerbung in der Saline abzugeben, da diese einen guten Ruf hat. Sie bietet einen zukunftssicheren Job, das Betriebsklima ist angenehm, die Entlohnung ist beispielgebend, wir haben gute Arbeitszeiten und die Urlaubsregelung sowie die tariflichen Festlegungen sind komfortabel. All dies kann ich nach den 17 Jahren immer noch bestätigen. Ich komme auch nach 17 Jahren noch immer gerne in die Arbeit.

Natascha Groll, Bereichsleiterin Steinsalz

Einen weiblichen Bergmann trifft man im westlichen Europa nicht oft. Ein weiblicher Bergmann in Europa zu sein ist nicht leicht. Obwohl wir das Jahr 2017 schreiben, gibt es in der Bergbaubranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz, noch immer Vorbehalte gegenüber Frauen in diesem speziellen Berufszweig.

 

Die Südwestdeutsche Salzwerke AG bildet hier eine absolute Ausnahme. Schon bei meinem Bewerbungsgespräch im Sommer 2014, ging die Südwestdeutsche Salzwerke AG auf mich zu und beschrieb mir die Möglichkeiten, wie man bei der Südwestdeutsche Salzwerke AG, Beruf, Karriere und Familie unter einen Hut bringen kann. Dies hat mich nachhaltig beeindruckt und mich in meiner Entscheidung zu der Südwestdeutsche Salzwerken AG zu wechseln bestärkt. Auch wenn ich heute von dem Angebot noch nicht Gebrauch gemacht habe, so stärkt es einem als Frau den Rücken, dass die Firma hinter einem stehen wird, wenn man sich für Kind und Karriere entscheidet.

 

Seit dem 1. Juli 2016 leite ich den Bereich Steinsalz. Dieser Bereich ist der größte in der Südwestdeutsche Salzwerke AG und hat 440 Mitarbeiter, davon sind 16 weibliche und der Rest männliche Kollegen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es bei uns noch jemanden verwundert eine Frau an der Spitze eines Bergwerks zu haben. Bei uns ist es einfach zur Normalität geworden. Aber gleichzeitig ist es mir sehr wohl bewusst, dass diese Normalität, etwas Besonderes ist. Das zeichnet für mich die Südwestdeutschen Salzwerke AG aus und macht sie damit zu einem besonderen Arbeitgeber in der Region und deutschlandweit.

Stefan Minge, Fachbereichsleiter & Key Account Manager Commodities und Export

Im September 2004 begann mein duales Studium im SWS-Konzern. Für mich war der duale Bildungsweg zum Diplom Betriebswirt der optimale Schritt nach dem Abitur trockene Theorie mit lebendiger Praxis zu kombinieren. Für die Südwestdeutsche Salzwerke AG entschied ich mich aufgrund von Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis, sonst wäre ich vermutlich der Tradition folgend „Bänker“ geworden. Der gute Ruf des Unternehmens - speziell die Ausbildung in diesem - überzeugten mich, ebenso die in Aussicht gestellte Übernahme nach dem Studium. Ein Praktikum im Vorfeld half mir dabei einen ersten Eindruck von der Kultur und den Aufgabenstellungen dieses Unternehmens zu bekommen. Im Rahmen dieses Praktikums erhielt ich auch einen Einblick in den Vertrieb. Die Aufgaben, speziell im Key Account Management, begeisterten mich von Anfang an. Für mich war klar: da will ich hin.

 

Während des Studiums durfte ich in den Praxisphasen in unterschiedlichen Abteilungen, an allen Unternehmensstandorten mitarbeiten und einen Einblick in die jeweiligen Aufgabenstellungen gewinnen. Von diesen Kontakten und dem Verständnis für die unterschiedlichsten Unternehmensbereiche profitiere ich heute täglich. Mein Vertiefungssemester absolvierte ich im Vertrieb, wo ich auch meine Diplomarbeit schrieb. Nach dem Studium durfte ich meine erste Vertriebserfahrung als Junior Key Account Manager sammeln. Danach wurde ich schnell zum Key Account Manager. Seit Januar 2017 bin ich „Fachbereichsleiter Commodities & Export“ im Vertriebsbereich Siedesalz.

 

Die mir übertragenen Führungsaufgaben, strategische und konzeptionelle Entwicklungs­möglichkeiten und Konditionsverhandlungen mit Kunden finde ich am spannendsten. Bei Kontakten mit den unterschiedlichsten Menschen, Ländern und Themenfeldern lerne ich täglich Neues kennen und darf Berufs- wie Lebenserfahrung auf internationaler „Bühne“ sammeln. So kommt auch keine klassische Routine zwischen Arbeitsbeginn und -ende auf, was für mich ein besonders positiver Aspekt ist. Innerhalb des Unternehmens erlebe ich ein zielorientiertes, konstruktives und lebendiges Betriebsklima mit Kolleginnen und Kollegen, das ich nicht missen möchte.

Dr. Lars Reime, Betriebsleiter der Saline Bad Reichenhall

Seit 2007 bin ich im Unternehmen, davon die ersten Jahre als Produktionsleiter und nun als Betriebsleiter der Saline Bad Reichenhall. Das vielfältige Aufgabenfeld eines Verantwortlichen in der Produktion und die Möglichkeit, direkt auf die Prozesse Einfluss nehmen zu können, haben mich damals bewogen, diese Position anzunehmen. Sehr hilfreich war und ist die offene Art der Mitarbeiter, die bei mir sehr schnell ein Zugehörigkeitsgefühl entstehen lassen hat, wie es dieses wohl nur in wenigen Firmen gibt.

 

Im Laufe der letzten 10 Jahre gab es dann viele Veränderungen, die auch vor meinen Tätigkeiten nicht Halt machten. Um die Effizienz der Prozesse zu steigern, sind von uns viele Projekte ausgearbeitet worden. Dies war und ist für alle herausfordernd. Wichtig und vor allem auch motivierend ist, wenn durch die vereinbarten Maßnahmen die gesteckten Ziele erreicht werden. Eine der Maßnahmen hatte eine Organisationsänderung zur Folge, so dass sich für mich die Möglichkeit ergab, die Verantwortung für den Standort der Saline Bad Reichenhall zu übernehmen. Gerne habe ich diese Aufgabe Anfang 2015 angenommen.

 

Vor 4 Jahren begann ich zusätzlich, die Abteilung „Verfahrensentwicklung“ aufzubauen. Nach wie vor liegt mir diese besonders am Herzen, denn damit kann ich direkt auf die Verbesserung unserer Produktionsverfahren und auf die technische Umsetzung von Verfahren zur Produktion neuer Produkte Einfluss nehmen. Mehrmals wöchentlich stimme ich mich auch mit den Mitarbeitern dieser Abteilung ausführlich ab, um hier Neues in die Wege zu leiten. Ich sehe das als einen sehr wichtigen Bestandteil meines doch sehr umfangreichen Aufgabenfeldes an. Beispielhaft dafür stehen die neuen Produkte der „Alpensaline“. Können wir für diese dauerhaft Kunden gewinnen, so wäre das ein toller Erfolg.